Schloss Goseck & Sonnenobservatorium

Sterne für besondere Bedürfnisse

Es gibt Menschen, für die ist das Starten des Motors, das Brubbeln im Bauch oder die bewundernden Blicke vom Straßenrand keine Selbstverständlichkeit. Unsere Copiloten waren Menschen mit geistiger Behinderung aus dem Wohnheim der Lebenshilfe Leuna. Aufgrund ihrer Beeinträchtigungen sind sie nicht in der Lage, ihr Leben eigenständig zu gestalten. Doch der Sternenhimmel ist für alle gleich schön, egal welche Bedürfnisse oder Fähigkeiten wir haben. Man kann den Sonnenschein nicht teilen, aber die Freude darüber, wenn sich das Verdeck oder Schiebedach öffnet, so als wollte man die Geheimnisse des Firmaments enthüllen. Wir können dann alle dasselbe unendliche Himmelszelt sehen und wenn wir Glück haben, gelingt es uns für einen Augenblick dankbar für die Zeit zu sein, welche uns im 107er geschenkt wird. Man kann diese Wohlfühlwährung des Universums nicht für schlechte Zeiten sparen, sie aber wie eine Glücksportion Schlagsahne teilen.

Also starteten wir mit der ultimativen Feel-Good-Playlist und ein besonders musikalisches Gespann versuchte, den Takt von „Walking on Sunshine“ mit den Blinkern zu synchronisieren, sehr zur Freude der anderen Verkehrsteilnehmer. Doch die Straßen waren heute unser Laufsteg und unsere Oldtimer wurden zu barrierefreien VIP-Logen auf Rädern.

Auf der „Straße der Romanik“ fuhr der inklusive Tross zum Schloss Goseck, dessen christliche Ursprünge zurück bis 890 reichen. Unter Friedrich II. von Goseck wurde aus der Burg ein Benediktinerkloster, welches infolge der Reformation um 1540 säkularisiert und in ein Rittergut umgewandelt wurde. Die Schlosskirche wurde 1620 geweiht und vor 10 Jahren aufwändig saniert.

Auf unserer Zeitreise winkten unsere Copiloten den Passanten aus glänzenden Chromkarossen zu, so als wären sie die Könige und Königinnen auf dem Weg zu ihrem Schloss und wie es sich für die Noblesse gehört, wurde majestätisch auf dem Schlosshof vorgefahren. Eskortiert von einem Polizeioldtimer mit funktionsfähiger Sirene, wohl auch für den Understatement gewohnten 107er-Fahrer mal ein ungewohnt prominenter Auftritt. Für einen Augenblick sah es aus, als ob die Wolken einen respektvollen Knicks machten und selbst die Sonne kurz innehielt, um zu bewundern, wie grazil das Parken der Kutschen ablief. Schnell stellte sich heraus, dass dies nicht der Moment war, in dem das Schloss seine Krone aufsetzte, vielmehr aber gute Laune begann die alten Gemäuer der Schlosskirche zu durchströmen.

Auf der „Straße der Romanik“ fuhr der inklusive Tross zum Schloss Goseck, dessen christliche Ursprünge zurück bis 890 reichen. Unter Friedrich II. von Goseck wurde aus der Burg ein Benediktinerkloster, welches infolge der Reformation um 1540 säkularisiert und in ein Rittergut umgewandelt wurde. Die Schlosskirche wurde 1620 geweiht und vor 10 Jahren aufwändig saniert.

Auf unserer Zeitreise winkten unsere Copiloten den Passanten aus glänzenden Chromkarossen zu, so als wären sie die Könige und Königinnen auf dem Weg zu ihrem Schloss und wie es sich für die Noblesse gehört, wurde majestätisch auf dem Schlosshof vorgefahren. Eskortiert von einem Polizeioldtimer mit funktionsfähiger Sirene, wohl auch für den Understatement gewohnten 107er-Fahrer mal ein ungewohnt prominenter Auftritt. Für einen Augenblick sah es aus, als ob die Wolken einen respektvollen Knicks machten und selbst die Sonne kurz innehielt, um zu bewundern, wie grazil das Parken der Kutschen ablief. Schnell stellte sich heraus, dass dies nicht der Moment war, in dem das Schloss seine Krone aufsetzte, vielmehr aber gute Laune begann die alten Gemäuer der Schlosskirche zu durchströmen.

Irdische und himmlische Lenker haben an diesem Tag etwas die Last des Anderen mitgetragen und das in der Gesellschaft großartiger Menschen zusammen im RT04 erlebt. Mehr als Zufriedenheit geht nicht und dabei hilft der 107er ungemein.

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